Ein Hydraulikhammer ist eines der leistungsstärksten Anbaugeräte für Ihren Bagger – aber nur, wenn er gut zu Ihrer Maschine passt. Wählen Sie falsch, schlägt der Hammer träge, verbrauchen Sie unnötig Öl oder überlasten Sie Ihre Maschine. Das sind die vier Faktoren, auf die Sie achten müssen.
1 Maschinengewicht
Jeder Abbruchhammer ist für eine Gewichtsklasse ausgelegt. Ein zu schwerer Hammer macht Ihre Maschine instabil und überlastet den Ausleger; ein zu leichter Hammer liefert zu wenig Schlagkraft. Nehmen Sie das Betriebsgewicht Ihres Baggers als Ausgangspunkt.
2 Ölmenge (Durchflussmenge) und Betriebsdruck
Das ist bei einem Abbruchhammer mindestens so wichtig wie das Gewicht. Ihre Maschine muss die richtige Menge Hydrauliköl (Durchflussmenge, in l/min) und den richtigen Druck (bar) liefern. Jeder Hammer hat einen empfohlenen Bereich – innerhalb dessen arbeitet er mit optimaler Schlagfrequenz.
3 Schlagkraft und Schlagfrequenz
Schwerer, bewehrter Beton erfordert hohe Schlagkraft (Energie pro Schlag); Asphalt und leichteres Abbruchmaterial verlangen eher eine höhere Frequenz. Wählen Sie die Balance, die zu Ihren häufigsten Arbeiten passt.
4 Anschluss und Montage
Der Hammer muss über die richtige CW-Aufnahme zu Ihrer Maschine passen, und Ihre Maschine muss über eine Hammerleitung (zusätzliche Hydraulikfunktion) verfügen. Unsicher bei Ihrer Größe? Lesen Sie welche CW-Größe zu Ihrer Maschine passt.
Faustregel: Stimmen Sie den Abbruchhammer sowohl auf Ihr Maschinengewicht als auch auf Ihre Durchflussmenge ab. Ein Hammer, der perfekt zum Gewicht passt, aber zu viel Öl benötigt, leistet trotzdem zu wenig.
ZUSAMMENFASSUNG
Wählen Sie Ihren Hydraulikhammer nach Maschinengewicht, Durchflussmenge und Betriebsdruck, Schlagkraft und dem richtigen Anschluss. Stimmen Sie alles auf Ihre Maschine und Ihre häufigsten Abbrucharbeiten ab. Wir helfen Ihnen, den richtigen Hammer für Ihre Maschine zu finden.
Hilfe bei der Auswahl? Nennen Sie uns Ihre Maschine und Durchflussmenge.
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