Ein Hydraulikhammer arbeitet unter extremer Belastung. Gute Wartung ist daher kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Sie verhindert teure Ausfälle und verlängert die Lebensdauer erheblich. Diese Routinen machen den Unterschied.
TÄGLICH: RICHTIG FETTEN
Unzureichendes oder falsches Fetten ist die Ursache Nummer eins für vorzeitigen Verschleiß. Fetten Sie den Meißel mehrmals täglich, mit dem Hammer senkrecht und dem Meißel gegen das Material gedrückt, damit das Fett an die richtige Stelle gelangt und nicht in die Schlagkammer. Verwenden Sie das vom Hersteller empfohlene Hammerfett.
Achtung: Fetten Sie niemals bei frei hängendem Meißel – dann drücken Sie Fett in die Schlagkammer, was Schäden verursacht. Drücken Sie den Meißel beim Fetten immer gegen die Arbeitsfläche.
TÄGLICH: SICHTKONTROLLE
- Prüfen Sie auf Ölleckagen an Schläuchen und Kupplungen.
- Kontrollieren Sie Meißel und Meißelbuchsen auf übermäßigen Verschleiß oder Spiel.
- Prüfen Sie, ob alle Schrauben und die Haltebolzen fest sitzen.
REGELMÄSSIG: VERSCHLEISSTEILE UND STICKSTOFFDRUCK
Neben der täglichen Arbeit gibt es regelmäßige Kontrollen: die Meißelbuchsen (verschleißen und verursachen Spiel), den Stickstoffdruck im Druckspeicher/Kopfstück (bestimmt die Schlagkraft) und den Gesamtzustand der Durchsteckbolzen. Lassen Sie dies rechtzeitig überprüfen.
RICHTIGER GEBRAUCH VERLÄNGERT DIE LEBENSDAUER
- Nicht „leerschlagen“: Hören Sie auf, sobald das Material bricht, schlagen Sie nicht in der Luft weiter.
- Nicht hebeln mit dem Meißel – er ist zum Schlagen gemacht, nicht zum Hebeln.
- Senkrecht arbeiten, wo möglich, für gleichmäßige Belastung.
ZUSAMMENFASSUNG
Gute Abbruchhammer-Wartung dreht sich um korrektes und häufiges Fetten, tägliche Sichtkontrollen, regelmäßige Prüfungen (Meißelbuchsen, Stickstoffdruck) und richtigen Gebrauch. So vermeiden Sie Ausfälle und holen Jahre zusätzlich aus Ihrem Hammer. Wartung an Ihren Löffeln? Lesen Sie auch Löffelzähne und Verschleißteile.
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